Meine vierbeinigen Begleiter

          

                                 

Wolle

ist am 01.01.1997 geboren. Sein Vater war ein Terrier-Mix aus Lanzarote, seine Mutter eine Spitz- Mischlingshündin aus Brandenburg. Er ist ein wahrer treuer Begleiter.

Kosename:  Wunderbarer Wunder-Wolle-Pelz  

 

      

           

Beruf und Berufung: Er ist mein Sonnenschein und bringt mich immer wieder zum Lachen mit seiner Lebensfreude und seinem Charme. Außerdem ist er mir eine großartige Unterstützung bei meinen Seminaren und ein perfekter Tröster bei Groß und Klein.  

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Kater Mi

auch genannt Bredu Wolkennase wurde am 07.07.1997 auf einem Berliner Hinterhof geboren. Er ist ein souveräner, selbständiger Freund.  Er lebt ganzjährig freiwillig draußen. Draußen ein wildes Tier wie Fuchs oder Eichhörnchen, mutiert er beim Betreten  des Hauses zum charmanten Stubenkater.

 

 

       

Beruf und Berufung: Kater Mi ist ein Menschentherapeut. Er sucht selbständig bedürftige Menschen auf und nimmt sich ihrer an. Selten empfinden Menschen es als solch dankenswerte Gnade, wenn ER Berührung und Kontakt gestattet.

Außerdem ist Kater Mi sehr groß. Deshalb: Kleine Katzen trinken aus kleinen Wasserschälchen, große Katzen ...

  

 

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Asdika

ist eine Vollblutaraberstute, geboren am 14.05.1993.  

Sie war 8 Jahre lang eine große Herausforderung. Durch eine Tetanusimpfung und folgenden Impfschaden blieb sie in sich selbst stecken. Sie entwickelte einen Impf-Autismus, an dem alle Liebe, Geduld und Strenge scheitern musste. 

                

Durch einen liebenswerten und potenten Wallach, der neu in die Herde kam und sich ihr besonders zuwendete, erwachte sie im Sommer 2003 und ist seither eine 10-jährige Jungstute, bei der Ausbildung und Erziehung wunderbare Fortschritte machen. Ich freu mich unglaublich, dass meine kleine Freundin zu sich und zu mir gefunden hat.

 

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Die Nagerstation 

Seit Januar 2004 kümmere ich mich intensiv um die Aufnahme und Vermittlung von Meerschweinchen und Kaninchen. Es fing mit der Auflösung des Tierbestandes eines Kinderferienheimes an. In den ersten drei Jahren wurden ca. 200 Tiere in artgerechte Haltung vermittelt. Meine Nagerstation hat eine Aufnahmekapazität von 25 Meerschweinchen und 10 Kaninchen, die auch meistens voll ausgeschöpft ist.  

 

In meinem Garten steht ein knapp 30 qm großes Freigehege. Es ist komplett überdacht (da die Meerschweinchen nässeempfindlich sind) und mit verschiedenen frostsicheren Häusern eingerichtet. Dann kommen noch Röhren und Baumstämme als Verstecke, Kletter- und Spielmöglichkeiten dazu. Ganz-jährig erhalten die Tiere außer frischem Gemüse, etwas trockenem Brot und Kraftfutter auch immer frische Kiefer-, Birken- und Obstbaumzweige zum Benagen. Im Sommer „ernte“ ich auch in den Gärten von Freunden für die Kleinen frisches Gras. 

Die, Tiere, die ich aufnehme, kommen oft aus Käfig- bzw. Einzelhaltung, meist sind sie für ihre Besitzer unattraktiv geworden. Aber auch Tiere, deren Gefährten gestorben sind, werden von verantwortungs-bewussten Menschen gebracht, damit sie nicht mehr allein leben müssen. Alle männlichen Tiere werden sofort kastriert und erst nach 2 Wochen in die Gruppe integriert. Ich vermittle sowohl Meerschweinchen als auch Kaninchen dann, wenn sie wollen, weiter in artgerechte Haltung. Dabei achte ich darauf, keine Freunde zu trennen und die Wünsche der Tiere vorrangig zu berücksichtigen (dabei hilft natürlich die Möglichkeit der Inneren Kommunikation ungemein).  

 


Ich berate Sie außerdem auch immer gern über alternative, artgerechte Haltungsmöglichkeiten.

Hier ein paar Anhaltspunkte für eine artgerechte Meerschweinchen-Haltung:

Meerschweinchen haben einen Platzbedarf von mindestens 1 qm /Tier. Man kann sie gut draußen halten, wenn sie im Winter genügend saubere, warme Häuser haben, sonst kann man sie aber auch grundsätzlich drinnen halten.

Sie sind Gruppentiere, weshalb sie in Kleingruppen ab mindestens 3, gern mehr Tieren zusammen gehalten werden sollten. Dabei ist auch die Geschlechter-Zusammensetzung wichtig. Am besten funktionieren gemischte Gruppen von Weibchen mit kastrierten Männchen, wobei die Zahl der Weibchen mindestens doppelt so hoch sein sollte wie die der Männchen. Es gehen auch reine Männer-Gruppen, die dann allerdings einen höheren Platzbedarf haben und in denen es mehr Stress gibt. Bei reinen Weibchen-Gruppen kommt es fast immer zu Zank und Stänkerei, was durch die Anwesenheit eines kastrierten Männchens i.d.R. sofort behoben wird.

Der Auslauf sollte abwechslungsreich gestaltet werden mit verschiedenen Versteck- und Klettermöglichkeiten. Freiflächen sollten mit Ästen und Zweigen, die auch zum Knabbern sind, abgedeckt werden.

Meerschweinchen sind scheue Fluchttiere. Mit viel Geduld kann man es meistens erreichen, dass sie sich beim Fressen über Kopf und Rücken streicheln lassen oder herankommen um an der Hand zu schnuppern. Man sollte sie nicht gegen ihren Willen anfassen, herausnehmen und herumtragen. In aller Regel erzeugt das Angststarre, enormen Stress und wenn man es häufig tut, eine deutliche Verkürzung der Lebenserwartung.

Zum Abschluß ganz deutlich: Eine Einzelhaltung in kleinen, phantasielos gestalteten Käfigen ist Tierquälerei!

Ein in diesem Zusammenhang sehr zu empfehlender Buchtipp:

Artgerechte Haltung – Ein Grundrecht auch für Meerschweinchen von Ruth Morgenegg bei tbv
(gibt es auch über Kaninchen).